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Auf dem Grünfuchspfad

Neue Wanderroute für Familien verläuft hinter dem Tierpark

Die Bäume des Teutoburger Waldes oberhalb des Tierparks Olderdissen leuchten in hellgrünem Frühlingsgewand. Vögel zwitschern, Hummeln brummen, Schmetterlinge flattern. Die Dreijährige läuft voraus, hält Ausschau, ruft dann: „Da ist wieder ein Fuchs!“ Nicht in echt, sondern als schwarz-weiße Zeichnung auf einem kleinen Schild, das uns den Weg weist: Wir sind auf dem Grünfuchs-Pfad in Bielefeld unterwegs, der einmal den Kahlen Berg umrundet.

An zehn Stationen erfahren wir einiges über den Wald im Allgemeinen und auch mehr über diesen Wald im Speziellen. So ist auf einer der Infotafeln zu lesen, wie das Stück Wald zwischen Tierpark und Botanischem Garten zu seinem Namen gekommen ist: Dort, wo heute viele Bäume wachsen, standen früher nur ein paar Exemplare, der Berg wurde als Viehweide genutzt.

Nicht nur ältere Kinder und Erwachsene können auf dem Rundgang etwas lernen, auch für die Jüngeren gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel das Baumtelefon, bei dem wir – das Ohr an einen Baumstamm gepresst – herausfinden, dass Holz Schall überträgt. Oder das Fuchs-Quiz: Genau das Richtige für unsere Sechsjährige, die zeigen kann, was sie schon alles über den Wald weiß und gleichzeitig Neues dazulernt. An der zehnten Station des Pfades messen wir uns im Weitsprung mit den Tieren des Waldes – die Kinder schaffen es so weit wie Waldmaus (0,7 Meter) und Eichhörnchen (1,5 Meter). Und wir staunen darüber, dass ein Rothirsch fast 12 Meter springen kann.

Startpunkt des Erlebnispfades ist der Parkplatz des Tierparks Olderdissen. Von dort aus führt der Weg unter normalen Umständen durch den Tierpark, vorbei an den Hochlandrindern, hinauf in den Wald. Da der Zoo aktuell ringsum eingezäunt ist, lotsen die Grünfuchs-Plaketten nun vom Parkplatz aus um den Tierpark herum. Die Strecke wird dadurch etwas länger: Statt der ausgewiesenen 2,6 Kilometer, hat das Handy am Ende knapp 4 Kilometer aufgezeichnet. Trotzdem ist die Strecke für (unsere) Kindergartenkinder gut schaffbar – auch wenn auf dem letzten Kilometer „Ich kann nicht mehr!“-Rufe laut werden.

Familien, die auf einen Kinderwagen angewiesen sind, können den Pfad – vermutlich ohne größere Probleme – ebenfalls ablaufen. Die Wege sind meist breit und gut befestigt. Insgesamt sind wir drei Stunden unterwegs, die sich allerdings kürzer anfühlen: Dank der Grünfuchs-Stationen wird der Waldspaziergang zu einer kurzweiligen Entdeckertour für Klein und Groß. Und die Wanderroute ist eine prima Ergänzung zum Tierpark, wenn es dort mal wieder sehr voll ist.

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